Du bist und bleibst wertvoll

Du bist und bleibst wertvoll

Braucht es viel, um dich zu verunsichern? Jaaa, das kommt wohl ganz darauf an, worum es geht. Im Job, da fühlst du dich vielleicht sattelfest, aber wie sieht es aus, wenn es um eine private Beziehung geht? Ah, da schaut die Sache schon wieder anders aus. Wie gut du dich gerade fühlst, hängt bei den meisten Menschen sehr davon ab, was gerade im Aussen, in ihrem Leben so vor sich geht. Effektiv allerdings liegt die Heimat deines Selbstwertes im Innern und nicht im Äussern. Und genau im Brennpunkt zwischen Innen und Aussen, da beginnt das Problem, da liegt aber wundersamer Weise auch die Lösung.

Das Leben ist eine Gratwanderung, zwischen deinem Innern und der Aussenwelt. Während das Äussere sich ständig verändert, sind in deinem Innern viele, man kann sagen ewig währende Werte und Tatsachen verankert. Werte, die allen Stürmen im Aussenleben problemlos standhalten würden, wenn du dir dessen bewusst wärest und wenn wir Menschen diese nicht leichtfertig den Illusionen der Aussenwelt opfern würden.

Denn genau das passiert! Wann immer du dich “nicht wertvoll” fühlst. Wenn du glaubst “nicht gut genug” zu sein. Alle Menschen treten früher oder später in diese Falle in deiner Aussenwelt und in schöner Regelmässigkeit wiederholen sie dies immer und immer wieder. Nicht wenige Menschein entscheiden sich dafür in dieser Illusionsfalle gefangen zu bleiben, ein Leben lang. Das müsste nicht sein.

Ein Anfang liegt darin zu erkennen, dass deine Innenwelt und das Brummen der Aussenwelt zwar gleichzeitig stattfinden, aber nicht zwangsläufig miteinander in einer “wenn - dann” oder in einer “entweder - oder” Beziehung stehen, noch auf eine fatalistische Art und Weise miteinander verbunden wären.

Mit den feinen Instrumenten: freier Wille, gesunder Menschenverstand und Urteilsvermögen liegt es an dir zu entscheiden, ob das Leben gerade auf dein Konto des Selbstwertes Einzahlungen macht oder Abhebungen vornehmen soll. Nimm jetzt der Aussenwelt den Schrecken und schaue objektiv hin, dann wirst du erkennen können, dass dein Selbstwert nicht verhandelbar ist. Glaubst du nicht? Dann lies weiter.

Wie heisst es doch in Art. 7 der Bundesverfassung unserer Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) so schön. Zitat Anfang: “Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.” Zitat Ende.

Zu einem guten Teil ist das unsere eigene Aufgabe, sowohl für uns selbst als auch für die des anderen. Hm, was könnte sein, wenn ein jeder diese würdevolle Aufgabe für sich erkennen, übernehmen und mit Freude leben würde?

Denn in Art. 6 BV steht dazu. Zitat Anfang: “Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.” Zitat Ende.

Als Mensch, sind wir Teil des Staates und Teil der Gesellschaft. Wäre es nicht ohnehin schon so wichtig für dein Leben, so kann man es jetzt durchaus auch als verfassungsmässigen Auftrag anschauen, zu seiner eigenen Würde, zu seinem Wert zu stehen und achtsam zu sein. Noch ein Beweis nötig?

Würde wird wie folgt definiert: Zitat Anfang: “Achtung gebietender Wert, der einem Menschen innewohnt und die ihm deswegen zukommende Bedeutung “die menschliche, persönliche Würde” oder auch “Bewusstsein des eigenen Wertes, und dadurch bestimmte Haltung”, Zitat Ende.

Wer hätte so viel spirituelle Weisheit und ewige Erkenntnis schon in den 1. Artikeln unserer Bundesverfassung zu finden vermutet? So, es liegt nun also schwarz auf Weiss auf dem Tisch und damit auch in deinen verantwortungsvollen Händen.

Nimm das Heft jetzt in deine Hand. Tritt aus aus dem Schatten des stereotypen Hamsterrads von “nicht gut genug zu sein” heraus. Du wirst erkennen, dass es in deiner Verantwortung liegt, zu deiner Würde und deinem Wert Sorge zu tragen, statt immer und immer wieder, ja fast zwangsläufig in eine unnötige Verminderung deines Selbstwertes zu laufen und deinen Wert mit Füssen zu treten.

Und schliesslich: Schau dir dieses 20 Rappen Geldstück mit dem Abbild von Mutter Helvetia von 1906 an. Sie hat ihre Würde und ihren Wert bis heute, 118 Jahre nach ihrer Prägung, erhalten. Diese Werte sind und waren nie verhandelbar. Ein leuchtendes Beispiel, es ihr gleichzutun. So wie ihr das Wort Libertas = Freiheit auf ihr Diadem geprägt ist, so kannst du dir diese Freiheit ebenfalls sinnbildlich an deine Stirne heften. Lass dein Leben noch heute eine 1. Einzahlung auf das Konto deines Selbstwertes machen.

Alfred

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